Das Tanzen klappt schon besser
Ramona gewinnt dank ihrer DInO® (Dynamische Input-Orthese) endlich wieder eine bessere Körperkontrolle bei weniger Schmerzen.
Wer sind Sie und was machen Sie?
Ich bin Ramona Wilde, 1970 geboren und ich tanze gern.
Was ist die Ursache für Ihre Probleme?
Ich hatte 2020 eine Bandscheibenoperation. Die ging gründlich schief. Ich bin aufgewacht und konnte mich nicht mehr bewegen. Die rechte Körperhälfte war gelähmt. Beim anschließenden MRT wurden innere Blutungen entdeckt, wodurch sofort eine Not-OP eingeleitet wurde. Dabei wurde die Bandscheibe entfernt und ein Halswirbel ersetzt. Der musste 10 Tage später in einer weiteren OP neu positioniert werden.
Wie haben Sie die Rehabilitationszeit erlebt?
Es ist ein anhaltender Kampf. Er begann im Rollstuhl und ging dann in Etappen über den Rollator zu Gehstöcken. Jetzt geben Wanderstöcke mir die Sicherheit beim Laufen.
Was haben Sie sich von einer Versorgung mit der DInO® erhofft?
Dass ich mich besser bewegen kann und eine bessere Kontrolle über meine Bewegungen erlange. Vor allem aber auch, dass ich weniger Schmerzen habe.
Was hat Ihnen die DInO® bisher gebracht?
Ich laufe sehr viel aufrechter und besser – nicht mehr so schlaksig. Auch das Tanzen klappt schon besser. Ohne die DInO® hatte ich sehr unangenehme Kribbelparästhesien im rechten Arm und Schmerzen bei der Berührung durch Andere. Kribbeln und Schmerzen sind nicht weg, aber nun viel erträglicher.
Was sind Ihre nächsten persönlichen Wünsche und Ziele?
Ich hoffe und wünsche, dass die Sensibilitätsstörungen irgendwann einmal komplett weg sind. Aber ich weiß, dass der Weg nicht in großen Schritten gegangen werden kann. So ist es auch beim Tanzen: Mein Neffe heiratet demnächst, dafür übe ich fleißig. Mein nächstes Ziel ist die „Standwaage“.
Liebe Frau Wilde, vielen Dank für das Interview!